- Geistliche Begleitung, Beichtgespräch

- Sich sammeln vor religiösen Bildern (Ikone, Monstranz, Kreuz, Mandala)

- Religiöse Mantren ein- und ausatmen

•Jesus-Gebet der Ostkirche

•Worte der Heiligen Schrift (Psalmvers, Jesus-Wort)

•Rosenkranz

- Heilige Schriften lesen

  1. -täglich 10 Min. innehalten

  2. -Singen in Gottesdiensten

- achtsam im Alltag sein („Sakrament des Augenblicks“)

- Jesus nachfolgen

Enneagramm III

Transformation

  EINS  geht zur SIEBEN

lernt sich zu entspannen, fröhlich zu sein, zu feiern, „fünf gerade sein zu lassen“

Beste Eigenschaften: klare Orientierung an moralischen Werten, Leistungswille, Fürsorglichkeit  geht zu Sinnlichkeit, Genussfähigkeit, Freude am Leben trotz „Unvollkommenheiten“


  ZWEI  geht zur  VIER

hält Alleinsein aus, schließt Freundschaft mit sich, lässt eigene Bedürfnisse zu, erlaubt Menschen eigene Entwicklung

Gaben: Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft, Großzügigkeit geht zu Selbstliebe, Annahme von eigenen Schattenseiten (Wut, Hass)

  Nimm deinen Atem bewusst wahr...

Während du einatmest, spüre, wie Gottes Geist dich erfüllt... Fülle deine Lungen mit

göttlicher Energie....

Während du ausatmest, stelle dir vor, dass du alle deine Unreinheiten ausatmest....

deine Ängste... deine negativen Gefühle.......

(Entleere dich beim Ausatmen von Verschattungen (C.G Jung), Verdrängungen (S.Freud), Trübungen (Transaktionsanalyse), Fixierungen, Blockaden, Fehlentwicklungen....)

Lege ein Wort aus der Pfingstsequenz an deinen Atem: beim Ausatmen „Angst“, beim Einatmen „Weite“....


Atme aus: Verhärtungen, mentalen Müll, Trübungen....

Atme ein: Gottes lebenschaffenden Geist: Freude, Liebe, Klarheit, Einfachheit...


Wenn du das Enneagramm kennst, atme aus die „Wurzelsünden“ oder Leidenschaften und atme ein die „Geistesfrüchte“ oder Charismen (Bequemlichkeit-Engagement, Eitelkeit-Wahrhaftigkeit, Furcht-Mut,  Rechthaberei-Heiterkeit, Maßlosigkeit-Nüchternheit, Geiz-Losgelöstheit, Unverschämtheit-Transparenz, Stolz-Demut, Neid-Ausgeglichenheit).


Atme durch die Nase ein, und lass durch den Mund alle verbrauchte Luft restlos aus dem Körper ausströmen.

Stelle dir vor, wie dein ganzer Körper leuchtend und lebendig wird, weil du alle deine Unreinheiten ausatmest... und Gottes lebenspendenden Geist einatmest............

(vgl.  http://www.adolf.frahling.de/Web-Site/Geist_Gottes.html)

Der Weg heraus aus höhlenartiger Schatten-Fixierung (vgl. Webseite Platons Höhlengleichnis),

        aus Verblendungen (vgl. Almaas` Enneagramm II),

        aus dem Gefängnis der Unterwelt (vgl. Auferstehung)

        in das Zentrum des Labyrinths (vgl. Labyrinth)

ist ein mühevoller und zugleich gnadenreicher Prozess der Selbsterkenntnis.

  Wie ist es zu erklären, dass viele sich nach dem erstmaligen Lesen eines Enneagramm-Buches einem falschen Typus zuordnen und erst nach starker Abwehr (Leugnung, Projektion, Betäubung, Rationalisierung etc.) das eigene Charaktermuster erkennen und annehmen?

Die Wahrheit macht frei, aber sie tut (zunächst) meistens weh.

  Brüder Grimm: Die Kristallkugel


  Er hatte gehört, dass auf dem Schloss der Goldenen Sonne eine verwünschte Königstochter säße, die auf Erlösung wartete ...

Wie erschrak er, als er die Königstochter erblickte: sie hatte ein aschgraues Gesicht voll Runzeln ...

„Seid ihr die Königstochter, deren Schönheit alle Welt rühmt?“ rief er aus. „Ach,“ erwiderte sie, „das ist meine Gestalt nicht, die Augen der Menschen können mich nur in dieser Hässlichkeit erblicken. Aber damit du weißt, wie ich aussehe, so schau in den Spiegel, der lässt sich nicht irremachen, der zeigt dir mein Bild, wie es in Wahrheit ist.“ Sie gab ihm den Spiegel in die Hand, und er sah darin das Abbild der schönsten Jungfrau, die auf der Welt war. ... Da sprach er: „Wie kannst du erlöst werden?“ ... Sie sprach: „Wer die kristallne Kugel erlangt und hält sie dem Zauberer vor, der bricht damit seine Macht, und ich kehre in meine wahre Gestalt zurück.

  Das Enneagramm geht wie Siegmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, davon aus, dass der Mensch wesentliche ihm unangenehme Erfahrungen und Realitäten (nach sufitischer Betrachtung auch die positiven frühkindlichen Einheitserfahrungen) in sein Unterbewusstsein verdrängt und sein Identitätsgefühl auf Blindheit und Selbsttäuschung beruht.

  Transformatorische Arbeit als Lebensaufgabe für jeden Menschen besteht folglich primär darin, der Realität „ins Auge zu sehen“, das Verdrängte bewusst zu machen, Maskeraden zu durchschauen, aufzuwachen, das Gefängnis der Wahrnehmungs-, Fühl-, Denk- und Verhaltensfixierungen zu verlassen und das ursprüngliche Essenz-Bewusstsein zurückzugewinnen.

                      Das Lied von der Perle


  „Als ich ein Kind war und in meinem Königreiche wohnte, dem Hause meines Vaters, erfreute ich mich am Reichtum und Ruhm meiner Herkunft.“

  Da nehmen ihm die Eltern das „safrangoldene Strahlenkleid“ ab und schicken ihn nach Ägypten, um die Perle zu holen, die von einer Schlange bewacht wird. Als er dort angekommen ist, legt er ägyptische Kleider an; man gibt ihm Drogen und er vergisst seine Herkunft  und seinen Auftrag.

Ich vergaß, dass ich ein Königssohn war, und vergaß sie, die Perle, und versank in tiefen Schlaf.“

  Sein Vater schickt ihm einen Brief, um ihn wachzurütteln:

„Erwache und erhebe Dich von Deinem Schlaf. Erinnere Dich, dass Du ein Königssohn bist. Gedenke der Perle, erinnere Dich Deines Strahlenkleides.“

  Er überwindet die Schlange, nimmt die Kostbare Perle, legt die schäbigen Kleider wieder ab und zieht sein Strahlenkleid, das ihm seine Eltern geschickt haben, wieder an.

Das Bildnis des  Königs der Könige war dem Gewand aufgemalt und es glich mir selbst, gleich einem Spiegelbild. Ich sah es in mir und in ihm sah ich mich, und ich erblickte meine Ganzheit.

  Und er kehrt heim, um dem König die Perle darzubringen.


(Mysterienmärchen aus den syrischen Thomas-Akten cap. 108ff, ca. 250 n.Chr.)       www.celtoslavica.de/sophia/Perle.html

„Die Perle ist die wirkliche, vollständige, ausgewogene und abgerundete Persönlichkeit ... Sie ist wirklich die Entwicklung von Essenz vom Unpersönlichen zum Persönlichen ... Was wir die Essenz der Essenz nennen, ist das weiße Licht und die Aspekte von Essenz sind die verschiedenen Farben des Regenbogens ... Die Integration aller Aspekte von Essenz in eine neue und persönliche Synthese ist die „Unschätzbare Perle“, ... eine abgerundete Persönlichkeit, die essentiell ist.“

(A.H. Almaas: Essenz S. 196ff)


Jesus sagte:

Mit dem Königtum der Himmel ist es wie mit einem Händler, der schöne Perlen suchte. Als er eine gar kostspielige Perle gefunden, ging er von dannen und verkaufte all seine Habe und kaufte sie.

(Mt 13, 45f)

Die Neue Stadt Gottes


Und der Engel zeigte mir

die Heilige Stadt, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes.

Sie glänzt wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.

Die zwölf Tore: zwölf Perlen.

Die Straße der Stadt: lauteres Gold - wie durchscheinend Glas.

Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, dass sie ihr scheinen.

Denn die Herrlichkeit des Herrn

erleuchtet sie.


Offb 21

  Das psycho-spirituelle Modell des Enneagramm macht neun unterschiedliche Charaktermuster bewusst, neun verschiedene Fixierungen in Wahrnehmung, Fühlen, Denken und Verhalten.  In psychischen Notsituationen unserer Kindheit verloren wir partiell das Grundvertrauen und das Bewusstsein, dass im Grunde Alles erfüllt und getragen ist von göttlicher Liebe. Wir entwickelten Notlösungs-Strategien, die wir auch als Erwachsene beibehielten, die sich zu einem Gewohnheits-Lebensmuster verfestigten, mit dem wir uns auch als Erwachsene unbewusst identifizieren.


  Die Befreiung von diesen lebenshindernden Identifikationen ist ein schmerzlicher Prozess. 

Schon  das Durchschauen unserer „spezifischen Schwierigkeit“ aufgrund einer „spezifischen Verblendung“ (Vgl. Almmaas in „Enneagramm II)  kann wie das Fallen in ein „Schwarzes Loch“ empfunden werden.  Aber erst das Anschauen und Durcharbeiten unserer frühkindlichen Verwundungen, unserer angstvollen und destruktiven Tendenzen lässt uns unser ursprüngliches wahres Gesicht erkennen, öffnet Tore zur Essenz und schenkt die Erfahrung, nach wie vor unendlich und ohne Bedingungen geliebt zu sein.

  Die Arbeit mit dem Enneagramm  lässt zugedeckte göttliche Essenz neu entdecken und wiedergewinnen.

  Essenz ist nicht (nur) ein mentaler Zustand, sondern reale Präsenz von Sein. Wie ein Diamant hat sie viele Facetten und Farben: Liebe, Kostbarkeit, Kraft, Verbundenheit mit Allem, Freude, Transparenz, Klarheit. In allen Realitäten unseres alltäglichen Lebens kommt sie uns entgegen. Häufig nehmen wir sie nicht wahr, weil der Spiegel unserer Wahrnehmung getrübt, verzerrt, verdunkelt ist.  Es käme darauf an, alte Zerrspiegel wegzustellen, gewohnte Seh- und Hörgeräte abzulegen, einengende Wahrnehmungsmuster zu transzendieren oder/und  diesen Spiegel häufig zu putzen.


  Nach Vertretern des Sufismus (Almaas und Jaxon-Bear) besteht die Transformation nach dem Enneagramm in reinem Gewahrsein, im Innehalten, im Ruhen-Lassen aller Ego-Botschaften als Voraussetzung für das Bewusstsein, dass alles liebenswert und kostbar ist.

  „Wenn die Fixierung ruht, strahlt die Essenz. In der Anwesenheit von Selbstlosigkeit und der Abwesenheit von Selbstsucht hebt sich der Schleier, und die Essenz erstrahlt. Die Essenz strahlt sowieso und immer, so wie die Sonne immer scheint. Du brauchst dir aber nur den kleinen Finger vor dein Auge halten, um dir damit die Sicht auf die Sonne zu verdecken und im Dunkeln zu stehen ... Man könnte unter solchen Umständen annehmen, die Sonne würde nicht mehr scheinen. Genauso wenig nimmst du deine grundlegende Essenz wahr, die immer da ist und sogar noch näher als die Sonne, näher als dein eigener Atem.“  (E.Jaxon-Bear: Das spirituelle Enneagramm S.358)


  Auch im Christentum geht es (wie in allen Weltreligionen) grundlegend darum, destruktive Ego-Strukturen zu überwinden, für das immer und überall gegenwärtige Göttliche zu sensiblisieren, den Spiegel der Wahrnehmung für die Alles erfüllende Liebe Gottes zu putzen. 

  Die Tradition der christlichen Kirchen ist reich an Erfahrung mit erprobten spirituellen Instrumentarien, einfachen und komplexen, verschütteten und neu belebten:

  In der Bibel beschreiben „Perle“ und „Kostbarer Kristall“  bildhaft auch das kosmische Ganze, die globale Gemeinschaft, das „Reich Gottes“, die „Neue Stadt Gottes“. Diese „ganze Fülle Gottes“ ist schon immer gegenwärtig und zugleich der Endpunkt einer dynamischen Entwicklung.

Auch für diese kollektive Transformation ist unsere Wachheit für Essenz, unser Widerstand gegen alle Ego-Strukturen und unsere Phantasie für die Gestaltung des Pleromas, der Fülle Gottes not-wendig.                                                                                                                                                                       

16.01.2008 / 2016                        Zur Willkommenseite

  Vier Stufen oder Phasen einer Neu-Formierung mit Hilfe des Enneagramm werden in einigen Bausteinen vorgestellt: 


    1.  Persönlichkeitsentwicklung / Umkehr / Richtungen der Integration


    2.  Erkennen des eigenen Charaktermusters / Aufhellung des Unbewussten


    3.  Des-Identifikationen / Ego-Tode sterben / „Schwarze Löcher“ aushalten


    4.  Göttliche Essenz in Allem wahrhaben / Reines Gewahrsein / Pure Präsenz

  Das Enneagramm lädt ein zur Umkehr und Neuorientierung. Durch Verbindungslinien (Pfeile) zwischen den einzelnen Persönlichkeits-Typen zeigt es Richtungen der Desintegration (in Pfeilrichtung) und der Integration (gegen die Pfeilrichtung) auf. Transformatorische Arbeit, die Befreiung aus verfestigten Fühl-, Denk- und Verhaltensmustern geschieht wie ein mühsames „Gegen-den-Strom-

Schwimmen“.

1.  Persönlichkeitsentwicklung / Umkehr

„Gegen den Strom schwimmen“

Entwicklungsrichtungen der Integration

von Körper - Geist - Seele

   „Transformation“, Wandlung, Umformung der eigenen Person hinüber in eine höhere Wesensgestalt - dazu bietet das Enneagramm ein praktikables Instrumentarium an. Es legt nicht nur neun verzerrte und erstarrte Lebensmuster offen, sondern öffnet Türen der Umkehr und Neuorientierung.

  Wer sich einlässt, wird erfahren, dass die Trans-Formation weitgehend in einer Re-Formation besteht, in der Erkenntnis und  Wiederherstellung der ursprünglichen Wesensgestalt, in einem Prozess der Rück-Formung, des Loslassens von De-Formiertem. Unser Lebenlernen ist ja weitgehend ein Ver-Lernen, ein Aufgeben angewöhnter Wahrnehmungs-, Fühl-, Denk- und Verhaltensmuster.

Wie dieses ursprüngliche Gesicht vor allen Verzerrungen und Entstellungen  wiederentdeckt werden kann, steht im Mittelpunkt der Überlegungen auf dieser Seite.

  Durch Fotos einer Kristallkugel, einem Symbol für das Selbst, werden zugleich Einheit und Durchsichtigkeit der menschlichen Seele und der Prozess der Trans- und Re-Formierung anschaulich.

  DREI  geht zur SECHS

bedürftige Innenseite annehmen und zeigen; eigene Gaben nicht für eigenes Image, sondern im Dienst an einer höheren Sache einsetzen

Eigenschaften: Professionalität, Pragmatismus, Selbstsicherheit, Leistungsstärke  geht zu Tiefgang, Selbstbesinnung, Hingabe an Größeres


  VIER  geht zur EINS

als Balance für Gefühlschaos, Selbstzweifel und Subjektivismus die Werte der EINS (Nüchternheit, Konstanz, Zuversicht) entwickeln; mit der eigenen Natürlichkeit in Kontakt kommen

Gaben: Sensibilität, Kreativität, Tiefsinn  geht zu  Vernunft, Disziplin, Realitätssinn, Handlungsstärke


  FÜNF  geht zur ACHT

Erkenntnis in Praxis umsetzen, Körperkontakt mit der Realität aufnehmen

Gaben: analytischer Intellekt, philosophisches Denken  geht zu  Entschlossenheit zum Handeln, Realisierung von Ideen, Durchsetzungskraft


SECHS  geht zur  NEUN

Ruhe, Gelassenheit, Sicherheit gewinnen; anderen vertrauen

Gaben: Loyalität  geht zu  Selbstvertrauen, Liebenswürdigkeit, Vertrauen in das Gute im Menschen


SIEBEN  geht zur FÜNF

„Reise nach innen“ wagen; gesammelter und nüchterner werden

Gaben: Lebenskünstler, Optimismus, Charme  geht zu  Sinnsuche, in die Tiefe gehen,


ACHT  geht zur Zwei

eigene Schwäche und Verwundbarkeit annehmen; helfen, nähren und beschützen

Gaben: Mut, Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein  geht zu  wahre Selbstlosigkeit, Respekt vor der Freiheit anderer


  NEUN  geht zur  DREI

zielgerichtet und konstruktiv handeln; eigene Gaben entdecken und einsetzen; Initiative ergreifen

Gaben: Vorurteilslosigkeit, Sinn für Harmonie  geht zu  Zielbewusstsein, Dynamik, Produktivität

Atem - Übung:

Wurzelsünden ausatmen - Geistesfrüchte einatmen

2.  Erkennen des eigenen Charaktermusters / Aufhellung des Unbewussten

  Dieser Prozess der Bewusstwerdung kann auf vielen Wegen erfolgen, durch


- Konfrontation mit der Wirklichkeit und Wahrheit in Lebenskrisen (der Lebenswirklichkeit und Wahrheit nicht mehr ausweichen können, am „Nullpunkt“ ankommen)


- Achtsamkeit im Alltag (Schulung der Aufmerksamkeit für körperliche Empfindungen, Gefühle, Gedanken, Verhaltensweisen)


- psychotherapeutische und/oder spirituelle Begleitung (mit Instrumentarien von Psychoanalyse, Transaktionsanalyse, Bioenergetik, Eutonie, Enneagramm, Exerzitien, Beichtpraxis, Kontemplation, Zen u.v.a.m.)

  Wir werden bereiter, unsere Notlösungs-Strategien und Ego-Muster („Ich bin - nur dann - wertvoll, wenn ich stark bin, erfolgreich, selbstlos, zufrieden, wissend, originell ....“) aufzugeben, die uns so vertraut sind, dass wir meinen, sie machten unseren Wesenskern, unsere Identität aus. Dieses schrittweise Loslassen, diese Des-Identifikation wird erfahren wie ein Absterben von Persönlichkeitsanteilen. Aber dieses Sterben durch viele kleine Tode hindurch führt zur Auferstehung, zum Gewinn des wahren Wesens; oder paulinisch ausgedrückt: „Wenn wir mit Christus sterben, werden wir auch mit IHM leben“ (Röm 6,8); „Ihr habt den alten Menschen ausgezogen und angezogen den neuen, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird“ (Kol 3,9f; vgl. Das Lied von der Perle).

4.  Göttliche Essenz in Allem wahrhaben / Reines Gewahrsein / Pure Präsenz

  Wir alle sind Rebzweige am Weinstock Christi. Durchpulst von dem Geist und der Energie Christi bringt jede/-r von uns (jeder Ennea-Typus) seine ihm eigene (Geistes-) Frucht:

  Freude, Erbarmen, Elan, Begeisterung, Zielstrebigkeit, Demut, Kreativität, Weisheit, Leitungsqualität, Einfachheit, Wahrhaftigkeit, Mut ....

Neun Facetten des Christseins

Transformation des „Weltraumschiffes Erde“ in eine Neue Stadt Gottes

(Montage: Foto unseres blauen Planeten und „Good morning city“ von Friedensreich Hundertwasser)

  Aufschlussreich ist die tiefenpsychologische Interpretation der „Kristallkugel“ von Eugen Drewermann im Walter-Verlag S.48:


  „Gewiss handelt es sich bei dieser „Perle“ (Mt 13,45) oder dieser „Kristallkugel“ um ein „Mandala“-Symbol, um ein Spiegelbild der Seele, die in ihrer Erstreckung und Weite sich sammelt und ordnet von einem vorgegebenen Zentrum aus, an dem das Herz durchsichtig wird und alle Schätze der Welt wie in einem Brennglas sich vereinigen. ... das Geheimnis der ´kristallenen Kugel` liegt ... offenbar in dem Wechselspiel der Liebe selbst begründet. Denn während die Prinzessin vom Schloß der goldenen Sonne ihrem Geliebten und Retter den Spiegel ihres wahren Bildnisses zeigt, verrät sie ihm zugleich den Weg, auf dem er die eigene „Mitte“, die eigene „Rundung“, die Vollkommenheit seines Wesens zu erlangen vermag.

3.  Des-Identifikationen  /  Ego-Tode sterben

„Schwarze Löcher“ aushalten

                        Die Neue Stadt Gottes als Transformation der Gesellschaft


  Die Suche nach der kostbaren Perle, nach dem wunderbaren Alles umfassenden Kristall ist auf dieser Web-Seite vornehmlich unter individuellen Aspekten  betrachtet worden, als lebenslange Sehnsucht des einzelnen Menschen nach der heilen und heilenden Essenz in ihm und als Prozess der Transformation von lebenshindernden Ego-Kräften hinüber oder zurück in den Wesenskern des Selbst.

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