07.03.2017

3.  Erfahrung des Universalen Christus in Kult und Kosmos


  Gleichzeitig erfolgte auch in den apostolischen Gemeinden eine Transformation ihrer Liebe und Verehrung des historischen Jesus.

  Aus der Erinnerung der Jünger und Jüngerinnen an das Gegenüber des Jesus aus Nazareth wurde eine Beziehung zu dem gegenwärtigen Christus. In Gebet und Kult erinnerten sich die Urgemeinden nicht nur an Jesus, sondern sie riefen zu ihm und beteten ihn an als ihren all-gegenwärtigen Kyrios, den Pantokrator..

  Wie Paulus erfuhren die ersten Christen diesen Christus dann zunehmend als eine innere Kraft, als lebenschaffendes Pneuma, als inneres Licht, das ihr Dasein erleuchtete. Durchgehend verwendet Paulus in seinen Briefen den Terminus „Christus in mir/uns“.


  Im Laufe des 1. Jahrhunderts weiteten Paulus  und seine Schüler ähnlich wie die Verfasser des Johannes-Evangeliums den Christus-Glauben universal-kosmologisch aus. Ihre Überzeugung wuchs, dass in ihrem verehrten Rabbi "Gott" sichtbar als Mensch erschienen war. Und sie identifizierten den "menschgewordenen Gottessohn" immer ausdrücklicher mit dem All-Erschaffer und All-Versöhner („Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde" / "Durch Ihn und auf Ihn hin ist das Alles erschaffen“). Und Paulus sah an seinem Lebensende das All-Wirken Christi und den Sinn der Weltgeschichte darin, "alle Elemente des Universums in ihm, unter seinem Haupt und in seinem Leib, zu vereinigen" (Eph 1, 10).


  Diese universale Ausweitung des Christus-Bewusstseins war ein jahrzehntelanger Prozess, der auch mit der Niederschrift der Evangelien und Apostelbriefe nicht abgeschlossen war.  Besonders bei den „Kirchenvätern“ der ersten Jahrhunderte - wenn auch noch in einem sehr begrenzten hellenistisch-geozentrischen Weltbild - blühte die Universalisierung des Christus-Bewusstseins vielfarbig auf. Hildegard von Bingen (1098 - 1179) und im 20. Jahrh. Teilhard de Chardin, Barbara Marx Hubbard, Ken Wilber u.v.a.m. haben den Christus-Glauben fortgeschrieben und in die Baugeschichte der kosmischen Evolution integriert.

  „Große Seinserfahrungen“, „Transpersonale All-Einheits-Erlebnisse“, die das individuelle Ich-Bewusstsein übersteigen, können in allen wesentlichen Lebensbereichen gemacht werden: in der Begegnung mit Menschen, Natur, Kunst, Religion und Naturwissenschaft. Überraschend, wie von Außen hereinbrechend, aber doch aus dem Innersten des Innen emergierend, leuchtet ETWAS auf, das das Ganze umfasst und IST.

   Sehr intensiv spüren wir diese tiefe Herz-Berührung und Verbundenheit mit der ganzen Welt, wenn wir einem authentisch charismatischen Menschen begegnen, und unser „Drittes Auge“ geöffnet wird für die Eine göttliche Essenz.

  Einfache jüdische Menschen haben diese beglückende Erfahrung im Zusammensein mit Jesus, dem Wanderprediger aus Nazareth gemacht . Sie entdeckten in ihm den exemplarischen „Menschen- und Gottessohn“, den „Einen neuen Menschen“, der Alles in Einem Leib und in Einem Geist versöhnt.

  Und so verbanden die ersten jüdisch-christlichen Gemeinden diese Essenz-Erfahrung, in der untrüglich und restlos überzeugend bewusst geworden war, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Goethe: Faust), mit dem kommenden "Messias", dem "Gesalbten Gottes", auf den sie alle ihre wunderbaren Befreiungserfahrungen und Hoffnungen projizierten. Im hellenistischen Raum wurde dieser Name dann mit "Christus" übersetzt.

  Auf unsere latente oder bewusste Frage, „was das Ganze eigentlich soll“, liegt uns eine unübersehbare Menge von fragmentarischen oder totalen Sinn-Antworten bereit. „Christianer“ oder „Die auf dem Weg“, wie die Christen erstmals vor 2000 Jahren genannt wurden (Apostelgeschichte 11, 26;  9, 2), gaben dem Mysterium des Lebens den Namen „Christus“. In ihrer zweitausendjährigen Geschichte entwickelten sie ein komplexes System von Antworten und Erklärungen, das die ursprünglichen Erfahrungen und Deutungen entfaltete, aber häufig auch überwucherte und zustellte.


  Wer ist Jesus Christus für mich?


  Ähnlich wie ein transpersonales Christus-Bewusstsein sich über verschiedene Stufen schon im ersten Jahrhundert des Christentums entwickelte, so auch in der Biographie jedes einzelnen Christen heute.


  In den ersten Lebensjahren einschließlich pränataler und geburtlicher Zeit entsteht das „unbewusste Bewusstsein“ einer symbiotischen Einheit mit mütterlichen Mächten - bei christlich sozialisierten Kindern häufig ein selbstverständliches von den Eltern übernommenes Vertrauen in "Gott" und in Jesus. Mit der Entwicklung der Reflexion, ab der Pubertät und dem beginnenden Erwachsenenleben, schärft und weitet sich zunehmend das individuelle rationale Bewusstsein. Die Ich-Kräfte erwachen, die für die Gestaltung und Meisterung des Lebens nötig sind. Ein individuelles Bild von Jesus dem Christus profiliert sich. Anziehend ist oft sein Vorbild als Kämpfer für Gerechtigkeit. Gleichzeitig wächst  aber auch schon der spirituelle transpersonale Keim im Persönlichen, ein intuitives Wissen um das „Mehr als“ alles Begreifbare, eine Öffnung auf bisher verborgene universelle Lebensdimensionen. 

  Den Brief an die Gemeinde in Ephesus (heute ein touristisches Highlight in der Türkei) (http://www.margret.frahling.de/Webseite/Tuerkei_Lykien.html)  schrieb Paulus gegen Ende seines Lebens, als er in Rom gefangen saß. Er fasste darin die Quintessenz seines Evangeliums zusammen.

Seine mystisch-universale Botschaft entwickelten vermutlich Schüler von ihm weiter in dem Brief an die Kolosser (http://www.adolf.frahling.de/Webseite/Paulusreise_Ephesus.html).

  Manche kostbaren diamantenen Worte aus den Ursprüngen des Christentums sind  in Vergessenheit geraten, die aber heute - wieder hervorgeholt und neu bedacht - die christliche Theologie und Spiritualität bewegen könnten, entschiedener eine lehrhaft verfestigte mythologisch-dualistische und ekklesio-zentrierte Glaubenssicht auf postmoderne integrale Bewusstseinsstufen hin zu transformieren.

  Zu diesen vernachlässigten Perlen des Christentums zählen meiner Überzeugung nach auch die Mystik und der christosophische Universalismus der spätpaulinischen Briefe an die Gemeinden in Ephesus und Kolossä.

Christus. der Eine Neue Mensch, der Alles, Himmel und Erde, Sichtbares und Unsichtbares, Gläubige und Ungläubige,

in sich vereint

(Vision der Hildegard von Bingen)

1.  Die ersten Christen: Faszination durch Jesus und Entscheidung zur Nachfolge


„Christus“ war, ist und bleibt der Grund des christlichen Glaubens.

  Als einfache jüdische Leute aus Galiläa - Fischer, Frauen, Zöllner, Handwerker - dem Jesus aus Nazareth begegneten und sich auf ihn einließen, begann es. Aus Verwunderung wurde Bewunderung, Faszination und Nachfolge. Der entscheidende Durchbruch zu dem Glauben, dass in ihrem Rabbi aus Nazareth der Eine verborgene Gott Menschengestalt angenommen habe, erfolgte erst nach seinem Tod. Maria aus Magdala, Petrus, Johannes, Thomas,  Kleophas und andere erzählten, dass Jesus lebe, dass er ihnen im Garten, auf dem Weg, in verschlossenen Räumen oder beim Mahl erschienen sei. Diese Epiphanie-Bezeugungen und ebenso die numinosen vorösterlichen Erfahrungen (Verklärung Jesu) wurden zur Initialzündung für die missionarische Verkündigung und die kultische Verehrung ihres Herrn und Meisters.  Lese- und schreibkundige Mitglieder der sich bildenden Gemeinden fassten die Erzählungen von den Taten und Worten Jesu, den sie jetzt nach Ostern als ihren inkarnierten Gott, als den Gesalbten, den Christus, verehrten, in Evangelien zusammen.

2.  Erfahrung des Inneren Christus (Damaskuserlebnis des Paulus)


  Ein weiterer jüdischer Glaubensbruder, der Jesus nie kennengelehrnt hatte, wurde zum eigentlichen Begründer und „Firmenphilosoph“ der neuen Jesus-Bewegung. Saulus aus Tarsus, zunächst erbitterter Feind dieser neuen Sekte, weil sie den alten jüdischen Glauben verrate, erlebte den „Großen Durchlass“, eine „Große Seinserfahrung“, ein „Sartori“ vor Damaskus. Nur sporadisch geht er später in seinen Gemeindebriefen auf diese innere mystische Christus-Erfahrung, die sein Leben umkehrte, ein:


- Christus gab sich zu schauen auch mir (1 Kor 15,8)

- Ich bin von Christus ergriffen worden (Phil 3, 12)

- Gott hat es gefallen, seinen Sohn in mir zu enthüllen (Gal 1, 15f)

  1. -Durch Offenbarung (Enthüllung, griech. apokalypsis) ist mir das (Christus-) Mysterium kundgemacht worden (Eph 3,3).


  Nach seinem Damaskuserlebnis lebte Paulus, wie Saulus sich jetzt nannte, drei Jahre lang in der Arabischen Wüste. Dort, abseits von den neuen Christus-Gemeinden, entfaltete sich sein mystisch-kosmisches Christus-Verständnis (vgl Brief an die Galater 1, 15-19)

Entwicklung der Christus-Erfahrung und Christus-Deutung im Neuen Testament

  Nach Ansicht von Marx Hubbard und anderen Evolutions-Forschern befinden wir uns zu Beginn des dritten Jahrtausend n. Chr. in einem weiteren Umbruch der Anthropogenese:

Der Mensch wird sich seiner Rolle als Mit-Schöpfer der Evolution bewusst.

Wir erleben heute die Morgendämmerung einer universellen Menschheit, die ihre Umwelt und sich selbst neu erschafft oder abschafft.


  Drei Sternstunden im Prozess der Menschwerdung gingen diesem vierten Quantensprung voraus:

1. Kognitive Revolution vor 70 ooo Jahren: Denken,

  1. 2.Kulturell-landwirtschaftliche Revolution in der Jungsteinzeit vor 12 ooo Jahren: Ackerbau, Viehzucht, Städtebau. Der Mensch beginnt seine Umwelt selbst zu gestalten,

  2. 3.Wissenschaftliche Revolution vor 5oo Jahren.

  Ken Wilbers Hauptanliegen ist es, multiple Kultur- und Wissenschaftbereiche in ein integrales Programm der Entwicklung einer universellen Menschheit zusammenzuführen und die "philosophia perennis", die Weisheit der bisherigen Menschheitsgeschichte (Naturreligionen, Weltreligionen, antike und moderne Philosophie etc.) mit den modernen Erkenntnissen  der kosmischen Evolution in eine "Integrale Spiritualität" zu vereinen.

  Wie viele Vertreter eines "Evolutionären Integralen Bewusstseins" sind Barbara Marx Hubbard und Ken Wilber gesellschaftlich sehr engagierte Personen, die international vernetzt sind und  alle medialen Möglichkeiten nutzen, um evolutive Impulse in vielen Menschen zu wecken.  Beide haben internationale interdisziplinäre Netzwerke aufgebaut: Hubbard die "Foundation for Conscious Evolutuion" und Ken Wilber das "Integral Institute".

   Das kollektive und individuelle menschliche Bewusstsein entwickelt sich allerdings nicht so linear auf höhere Stufen, wie zu Beginn der Post-Moderne erhofft. Bekannte Sozial-Anthropologen und -Philosophen haben seit 30 Jahren diesen Transformationsprozess seit Auftreten des Homo sapiens erforscht und in unterschiedliche Stufenschemata eingeschrieben.  Vor allem der amerikanische „Global-Thinker“ Ken Wilber (http://www.adolf.frahling.de/Webseite/I.Mystisch-univers._Christentum_2.html) hat die Entwicklung des Bewusstseins vom Präpersonalen zum Personalen und darüberhinaus zum Transpersonalen in vielen Veröffentlichungen dargestellt.. Ein vereinfachtes Modell der Bewusstseinsstufen (angelehnt an „Ken Wilber: Integrale Spiritualität“ und „Küstenmacher, Haberer: GOTT 9.0“) könnte so ausssehen:

Collage: Good morning city

(Fr. Hundertwasser) und Pfingsten (münsterländisches Altargemälde ca.1350)

  Ihre vierte Vision "Der Kosmos-Mensch", die sie in ihrem Werk "Liber Divinorum Operum" (1163 - 1174) aufschrieb und die später von einer Mitschwester kongenial in einer Miniatur bildnerischen Ausdruck fand, könnte man mit dem Vers 1, 10 aus dem Epheserbrief überschreiben:

  "Gott hat für die Ökonomie der Vollendung der Zeiten im Voraus festgesetzt: das Weltganze in Christus, dem Einen Neuen Menschen, unter einem Haupt und in einem Leib zu vereinen."


  Konzentrische Kreise, die Sphären des Universums mit der Erdkugel im Zentrum, füllen die Mitte ihres Bildes.

  Eine rot-feurige Menschengestalt - der all-liebende stigmatisierte Christus - umarmt das Ganze und hält es zusammen: das Weltall, das mit seinen Elementen Luft, Feuer, Wasser, Erde und diversen dunklen und hellen Mächten gewissermaßen den Leib dieses Universalen Menschen bildet.

  Von dem Haupt des Weltleibes gehen goldene Linien aus, die alle Kräfte des Alls miteinander vernetzen.

  Und im Zentrum steht der Mensch par excellence. Kopf, Hände und Füße reichen bis ans Firmament. Aufrecht und souverän, Abbild und Mitschöpfer des göttlichen Pantokrators, herrscht er über die kleine braun-goldene Erdkugel und das "blaue lichterfüllte Haus".

Eine menschliche Gestalt

in der Grüne des allumfassenden Ewigkeits-Kreises (Montage)

(Vision der Hildegard von Bingen)


CHRISTUS

ist Alles und in Allem


(Christosophie des Paulus - Kol 3,11)

Jesus, der CHRISTUS

CHRISTUS in mir -

mein Wahres Selbst

Durch CHRISTUS und in Ihm und auf Ihn hin

ist das Weltganze geschaffen

  Mit dem Wandel eines eng-dimensionierten geozentrischen in ein dynamisch-unendliches Weltbild und mit der modernen wissenschaftlichen Einsicht in die Evolution der menschlichen Spezies wandeln sich auch die Vorstellungen von Gott und Mensch. Vor allem amerikanische Bewusstseins- und Zukunftsforscher wie Ken Wilber und Barbara Marx Hubbard haben Modelle einer postmodernen Kosmologie und Anthropologie entwickelt, in die sich die kosmische Christologie des Epheser- und Kolosserbriefs gut adaptieren lässt.

  Das neue spirituelle  Konzept der „Bewussten Evolution“ von  Barbara Marx Hubbard (geb. 1929) stieß bei dem Verband amerikanischer Ordensfrauen auf ein sehr starkes Interesse, bei offiziellen Glaubenswächtern aber, wie dem Chef der röm.-kath. Glaubensbehörde Kardinal Müller, auf heftigste Ablehnung. Es geht um die Frage nach dem Ob und Wie einer Integration des tradierten christlichen Glaubens in die postmoderne Natur- und Sozialwissenschaft. Die grundlegenden Thesen der "conscious evolution" stünden „im Widerspruch zur christlichen Offenbarung“, meinte Müller in einem Interview vom 06.05.2014. Kardinal Müller aber und seine Mitstreiter "stehen auf verlorenem Posten" - scheint mir, weil sie grundlegende Aussagen der Bibel und der christlichen Tradition ignorieren und auf prämodernen Bastionen verharren.

  Ein integrales kosmisches Christus-Bewusstsein gewinnt im 12. Jahrh. durch Hildegard von Bingen faszinierenden  Ausdruck in Wort und Bild. Hildegard war ein Multitalent oder sogar ein Universalgenie. Sie, die Benediktinerin, Äbtissin, Klostergründerin, schrieb medizinische, biologische, ernährungswissenschaftliche und theologische Abhandlungen. Erstaunlich ist, mit welcher Selbstverständlichkeit sie sowohl die "niederen" materiellen Dinge als auch eine kosmische Weite in ihre Frömmigkeit integrierte. Sie war eine  Mystikerin, die unter ihren Visionen litt und auflebte. Außerdem war sie eine musische Frau, die über 70 Gesänge komponierte, und eine mutige Frau, die sich politisch einmischte.

Hildegard  von Bingen

(Glasfenster von Siger Köder)

  Hildegard hörte in ihren Visionen die "Stimme Gottes":

"Mit Weisheit habe ICH das All geordnet. Alles duftet von mir. Ich, die höchste und feurige Kraft, habe jedweden Funken von Leben entzündet. Ich leuchte in den Gewässern und brenne in Sonne, Mond und Sternen. Mit jedem Lufthauch erwecke ich Alles zum Leben. Allem hauche ich Leben ein. Denn ich bin das Leben."


"O Mensch, schau dir doch den Menschen an: Der Mensch hat ja Himmel und Erde und alle Kreatur schon in sich selber und ist doch nur eine Gestalt, die das All in sich verborgen trägt" (CC2).

Die Schöpfung

Das Weltall in eiförmiger Gestalt

Die Erschaffung des Universums und des Menschen

Der Universale Christus im Zentrum der Gottheit und der Schöpfung

Vom Wirken des Menschen im Kreislauf des Jahrtes

Weitere Visionen Hildegards zu Christus, der Göttlichen Grünkraft und Weisheit - siehe unter

http://www.adolf.frahling.de/Webseite/Gruenender_Christus.html

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  Um diese Rolle als göttliche*r Mit-Erschaffer*in verantwortungs- und wirkungsvoll übernehmen zu können, muss der neue Universelle Mensch allerdings eine essentielle Verwandlung seines  individuellen Wesens vollziehen.

  In ihrem Buch "Vom Ego zur Essenz. Zehn Entwicklungsschritte auf dem Weg vom Homo sapiens zum Homo universalis"  zeichnet Barbara Marx Hubbard sehr überzeugend ihre persönliche Entwickung nach, die Verschiebung ihrer Identität von einer egozentrierten Persönlichkeit zu dem göttlichen essentiellen Selbst, das sie selbst und jede*r ist im innersten Wesen, das sie mit „Meine Geliebte" anspricht, die sie jeden Morgen in ihrem inneren Heiligtum, ihrer „Rosenkammer" aufsucht, deren Präsenz sie den ganzen Tag spürt, der sie die Führung ihres Lebens überlässt und die sich immer offensichtlicher im Gesamt ihrer Persönlichkeit inkarniert.

  Die uralte Frage nach dem Sinn des Ganzen und der menschlichen Existenz kann im 3. Jahrtausend nach Christus nur beantwortet werden im Rahmen eines kosmisch-evolutiven  Modells.

  Fast täglich entdecken Astronomen im Weltall bisher unbekannte Sterne, die unvorstellbar weit von unserer kleinen Erdkugel entfernt sind oder auch nur 40 Lichtjahre wie die sieben vor kurzem entdeckten Exoplaneten, die wichtige Voraussetzungen für die Entstehung von Leben aufweisen.

Vorsicht Satire: Der Kreislauf des Lebens - aus dem Wasser zurück ins Wasser ?

Vom Steinzeit-Menschen zum Einstein-Menschen ?

  Die heutigen globalen Krisen deutet Hubbard als eine embryonale Phase der Evolution, als "Morgendämmerung einer Universellen Menschheit", als  Anzeichen für die Geburt eines neuen Menschen und einer neuen globalen Gemeinschaft. "Wir sind wie ein langsam erwachender, planetarischer Riese (vgl. Hildegards "Kosmos-Mensch"), der gerade anfängt, sich selbst als einen einzigen Körper wahrzunehmen und zu erkennen, dass er selbst für seine Zukunft verantwortlich ist."

Zerstörung oder Aufbau einer "Neuen Erde", der "Neuen Stadt Gottes" (Offenbarung 21) ???

Aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus:


"Gott hat für die Ökonomie der Vollendung der Zeiten im Voraus festgesetzt: das Weltganze in Christus, dem Einen Neuen Menschen, unter einem Haupt und in einem Leib zu vereinen." (1, 10)

"Wir sind Gottes Gebilde (griech.: poiema), seine "Poesie", erschaffen in Christus Jesus" (E 2, 10)

"Für den Aufbau des Leibes Christi ... bis wir alle gelangen zum vollkommenen Menschen, zum Vollalter des Pleromas Christi"  (E 4, 13)

"Christus verkünden wir, jeden Menschen in jeglicher Weisheit lehrend, um jeden Menschen als Vollkommenen hinzustellen in Christus Jesus" (K 1, 28)

Aus den Briefen an die Gemeinden in Ephesus und Kolossä:


"Gott hat uns erwählt in Christus vor Grundlegung der Welt"  (E 1, 4)


"Ihr habt ausgezogen den alten Menschen und angezogen den neuen Menschen, der erneuert wird zur Erkenntnis gemäß dem Abbild dessen, der ihn erschaffen hat"   (K 3, 9.10)

Aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus:


Gott hat sich für die Ökonomie der Vollendung der Zeiten im Voraus vorgenommen: das Alles in Christus unter einem Haupt zusammenzufassen. (1, 10)


Ihr seid nicht mehr Fremdlinge, sondern Hausgenossen Gottes - aufgebaut auf dem Grundstein der Apostel und Propheten. Der Schluss- und Eckstein dazu ist Christus Jesus. In ihm fügt sich  der ganze Bau zusammen und wächst hin zu einem Heiligen Tempel im Herrn. In Ihm werdet auch ihr miteingebaut in eine Behausung Gottes im Geist (Eph 2, 19-22)


„In Liebe sollen wir das All wachsen lassen auf IHN hin, Christus, der das Haupt ist, von dem her der ganze Leib zusammengefügt und gehalten wird. Und jedes Glied trägt bei zum Wachstum des

Leibes, zum Aufbau Christi in Liebe“  (E  4, 15.16) 

Aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus:


"Geben möge euch Gott nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit,

zu erfassen, was da die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist,

und zu erkennen die alle Erkenntnis übersteigende Liebe Christi,

auf dass ihr erfüllt werdet in die ganze Fülle (griech.: pleroma) Gottes hinein"  (3, 16 -19)

   Die Generationen zwischen 1945 und 2050 sind nach Barbara Marx Hubbard entscheidende Übergangsgenerationen. Sie sind Pioniere einer vierten Revolution, einer evolutionär-mitschöpferischen Revolution. Wir leben in einer Zeit, in der eine Transformation des Individuums und der menschlichen Gattung auf die nächste Evolutionsstufe stattfindet. Die Menschheit gestaltet den weiteren Gang der Evolution auf diesem Planeten und darüber hinaus durch eigene Kräfte - konstruktive und destruktive.

   Erst in der Jungsteinzeit vor ca. 10 ooo Jahren begann der Homo sapiens sich von der Mutterbrust der Natur zu lösen und eine eigene Kultur aufzubauen. Er entdeckte Landwirtschaft und Viehzucht. Er fing an, gezielt Getreide und Feldfrüchte anzubauen sowie Tiere zu domestizieren, damit sie ihm Fleisch, Fell, Wolle und Milch lieferten. Und so wurden unsere Vorfahren, bisher umherstreifende Jäger und Sammler, im Laufe der Zeit sesshaft. Häuser bauten sie und erste Städte. Immer häufiger legten sie Speer und Korb beiseite und griffen zu Spaten und Dreschflegel, Steinmühle und Backofen.  Nahrungsproduktion und Vorratshaltung führten zu einer größeren Unabhängigkeit von der natürlichen Umwelt.

   Die bewusste Mit- und Umgestaltung unserer gesamten Lebenswelt hat nach 1945 eine neue Dimension erreicht - durch den Bau und Abwurf der Atombombe, durch Klimaveränderung aufgrund von Technisierung, durch Entschlüsselung genetischer Codes und die daraus folgende Möglichkeit, Menschen und Nahrungsmittel künstlich herzustellen. Zur Zeit ist die Entwicklung von künstlicher Intelligenz ein brisantes Thema.  

  Alle früheren Bewusstseins-Stufen müssen in ihrer positiven Bedeutung akzeptiert, aber auch auf den höheren Level transformiert und in diesen integriert werden. 

  Auch wenn sich fundamentalistische Kreationisten vehement dagegen wehren - die Erkenntnis ist unumkehrbar: das Universum ist nicht vor ca. 5000 Jahren fix und fertig von "dem Gott" erschaffen worden, sondern ist ein noch andauernder evolutiver Prozess mit den uns bekannten, aber bisher kaum erklärten Quantensprüngen.

  Nach dem Ur-Wunder der Entstehung von "Materie aus ewigem GEIST", dem Urknall vor ca. 14 Milliarden Jahren, erfolgte vor ca. 3,7 Milliarden Jahren der Übergang von Materie zu Leben (Einzeller, Mehrzeller ....). Eine Biosphäre entstand und entwickelte sich aus dem Wasser heraus über den gesamten Erdball. Der nächste Quantensprung vollzog sich, als in bestimmten Phylen der tierischen Entwicklung: Denken und Bewusstsein erscheint. Mutter Erde / die Evolution gebärt eine neue Spezies. Zeitgleich und an verschiedenen Orten auf unserem Planeten tritt ein behaarter Zweibeiner mit aufrechtem Gang auf (nach heutigen vagen Erkenntnissen vor ca. 2 Millionen Jahren), Dieser Hominide entwickelte sich vor ca. 250 ooo Jahren zum "Homo sapiens". Der "weise Mensch" ist sozusagen das bisherige Spitzenprodukt der kosmischen Entwicklung, die aber mit ihm nicht beendet ist. Ständig entwickelt er sich weiter und in unserer Zeit auf einen völlig neuen Level.

Schöpfung (Thomas Zacharias 1966)

   Sie wirbt für ein "neues Verständnis des Universums als eines lebendigen, in sich verbundenen Ganzen". Sie spricht von einer "innewohnenden Ordnung", von tieferen göttlich-evolutiven Mustern des Kosmos, die im Laufe der Milliarden Jahre zu immer höherer Freiheit und Bewusstheit geführt hätten (173). Alles gründe in der "Quelle der Evolution". Sie ist davon überzeugt, dass alle Phasen und Räume des Universums erfüllt sind von "GEIST", von einer "tieferen Intelligenz". Alle diese Wörter und Bilder meinen DAS, was traditionell mit "Gott" bezeichnet wird (vgl. Joh 4,24: "Geist ist Gott").

   Aus ihrer Sicht ist der neue "Universelle Mensch" jemand, der sich im Innersten mit der Gesamtheit des Lebens verbunden weiß, und  sich von dem allumfassenden, allbelebenden GEIST des Kosmos dazu berufen fühlt, die grundlegende, der Evolution innewohnende Logistik (Entwicklung auf höhere Stufen der Freiheit und der Liebe) zu erkennen und mit allen Kräften fortzuführen.

  Das sind also die wesentlichen Aufgaben des künftigen universellen Menschen: sich der göttlichen Entelechie in der Evolution, der immanenten Energie, die die Kosmogenese und Anthropogenese vorantreibt und vollendet, bewusst zu werden, und sich ko-kreativ in diese Bewegung auf Einheit und Liebe hin einzuschwingen.

http://sacredjourneyintensive.com

  Tiefe Erfahrungen in der Begegnung mit  Natur, Astronomie, Quantenphysik, Liebe, mit sich Selbst, im sakralen Raum oder in der Kunst werden dann als Öffnung in das „allpräsente Mysterium“ gedeutet oder in einer „christlichen Luft“ sogar mit der Vorstellung eines „universalen Christus“ verbunden. Sie transzendieren das Persönliche auf das Transpersonale hin, auf die Einheitserfahrung, auf das Verbundensein mit dem Geheimnis des Weltganzen.

Erst vor 10 000 Jahren beginnt der Mensch seine Umwelt selbst zu gestalten

Erster Quantensprung vor 70 000 Jahren: Der Mensch beginnt zu denken

Dritter Quantensprung vor 500 Jahren: Der Mensch beginnt wissenschaftlich zu forschen

   Ein global-terrestrisches Bewusstsein entstand durch die Weltraumfahrt und durch neue Kommunikations-Technologien. Schon die ersten Fotos unserer Erdkugel von außerhalb machten die Einzigartigkeit und Verletzlichkeit unseres blauen Planeten in der Schwärze des Universums bewusst. Deutlicher wurde, dass die menschliche Spezies zusammen mit anderen Formen des Lebens auf einem Mini-Stern im Weltall  lebt. Auf Gedeih und Verderb müssen die Menschen unterschiedlicher Hautfarben, Sprachen, Kulturen, Religionen in diesem einen nicht duplizierbaren, gemeinsamen Haus kooperieren.

   Die Zukunft unseres blauen Planeten steht auf Messers Schneide: Zerstörung oder Humanisierung - das ist die Frage. Morgengrauen oder Morgenröte der Menschheitsgeschichte?

Anmerkung zu "Logistik" (Planung, Durchführung und Optimierung eines Projekts): abgeleitet von dem griechischen Wort "logos", "Wort", mit dem im Johannes-Evangelium der präexistente All-Erschaffer und All-Vollender Christus bezeichnet wird. 

  „Zuvor (d.h. vor ihrer „Geburt" mit 69 Jahren) hatte ich diese Präsenz in mir als Christus oder Gott erfahren, doch jetzt ... schien sie wirklicher und greifbarer zu werden. Sie schien ich selbst zu sein!"

(S. 60f). Diese vorsichtige Beschreibung wandelt sich dann in mutige Selbst-Aussagen:


Ich bin von der Quelle der Schöpfung nicht mehr getrennt.

Ich bin eins mit der Essenz, die das ganze Universum durchdringt.

Ich bin ein Ausdruck des göttlichen Schöpfungsprozesses.

Ich bin die Gegenwart und der Prozess des Göttlichen in mir.

Ich bin ein*e Mitschöpfer*in neuer Welten.   (S. 39)


Ich bin selbst göttliche Essenz (Bewusstsein, Klarheit, Stärke, Vertrauen, Freude, Gelassenheit, Liebe, Frieden, Einssein, Weisheit, Kreativität, Ganzheit...).

  In christlichen Kreisen gilt ein solches Selbst-Bewusstsein immer noch als Egozentrik und wird als hochmütiges Aufbegehren gegen „Gott“ verteufelt. Die Überzeugung des Paulus von der  "Einwohnung Christi in uns" oder ein Wort des Kirchenlehrers Augustinus könnte da eine andere (hubbardsche) Perspektive eröffnen: „Wir sind nicht nur Christen geworden, sondern Christus selbst. Steh fest und staune voll Freude: wir sind Christus geworden! Christus spricht in uns, betet in uns, leidet in uns, lebt in uns: wir sind ER selbst (nos ipse sumus).“  (Johanneskommentar 21.8)


  Inzwischen hat Hubbard - wie viele andere Vertreter einer conscious evolution - konkrete Trainingsprogramme  (Foundation for Conscious Evolution) für die Bewältigung unserer individuellen und planetarischen Lebensaufgabe entwickelt, um der göttlichen (Christus-) Essenz in uns selbst und in der globalen Kultur Transparenz und Ausdruck zu verleihen.


vgl. auch http://www.frankfurter-ring.de/fileadmin/download/aufruf_evol_fuehrer.pdf

  Aus dem Mangel einer positiven Wertung und dem Ausschluss bestimmter Bewusstseinsebenen resultieren heute die gravierenden Spannungen in der Weltpolitik und innerhalb der Religionen.

-  Unübersehbar geworden ist das Auseinanderdriften von Weltbürgertum (Stufe 5/6/7)) und rückwärtsgewandtem Nationalismus (Stufe 3 / 4) in westlichen Nationen.

-  Militante Formen eines mythisch-konservativen Bewusstseins (Stufe 3) verkörpern IS-Terroristen und  neuerdings auch kath. Fundamentalisten, die sich alleine für die wahren Gläubigen halten und alle Vertreter höherer Bewusstseinsstufen als Ungläubige bekämpfen (IS sogar mit Waffengewalt).

-  Ein exklusiver Rationalismus (Stufe 5) und ein exzessiver Liberalismus (Stufe 6) („Ich darf alles, was ich will“; fake-news) siedeln alle Formen von Religiosität auf der „niederen“ Stufe 4 an („mythologischer Aberglaube“) und blockieren dadurch auch eine mystisch-universal-integrale Weiterentwicklung ihrer eigenen Position.


  Auch der durch den neuen amerikanischen Präsidenten autokratisch und rüpelhaft vertretene Nationalismus  wie auch ein ausgrenzend-kirchliches Christentum auf Stufe 3 / 4 (Vermittlung des Heils nur über die Kirche, Ausschluss von „Sündern“ aus der Tischgemeinschaft Jesu) weist große Widerstände dagegen auf, sich für ein trans-nationales bzw. trans-ecclesiales, wahrhaft katholisches,  universales Selbstverständnis zu öffnen.

Eine vorzügliche Einführung in die Biographie und Gedankenwelt Ken Wilbers bietet der Vortrag von Stephan Hachtmann unter   http://www.stephanhachtmann.de/html/das_integrale_modell.html


http://integralesleben.org/il-home/il-integrales-leben/grundlagen-des-integralen/linien-der-entwicklung/spiral-dynamics/

(Heinrich Hofmann 1889)

Apsis-Mosaik in der Kathedrale Santissimo Salvatore in Cefalú (1148)

Individuelle Entwicklung von einem präpersonalen über ein personales hin zu einem transpersonalen Bewusstsein der All-Einheit ("Christus")

Hildegard von Bingen: Kosmische Christosophie

Eine postmoderne Visionärin: Barbara Marx Hubbard (geb. 1929)

und ihr Konzept einer Bewussten Evolution

Das Weltganze (griech.: ta panta) ist ein evolutiver Prozess

Ein vierter Quantensprung in der Menschheitsgeschichte:

der Mensch wird zum Mitschöpfer der Evolution

Mystisch-universales Bewusstsein

Unbedingte Voraussetzung für das Gelingen einer globalen Gesellschaft ist eine

individuelle Entwicklung vom Ego zum essentiellen Selbst

Ken Wilber: Transformation von Bewusstseinsstufen - Integrale Spiritualität

Eine universale postmoderne Christosophie in den Briefen des Paulus

an die Gemeinden in Ephesus und Kolossä

(Teil II)

Mystisch-universales Christus-Bewusstsein

in den Briefen von Paulus an die Gemeinden

in Ephesus und Kolossä

(Teil I)

Paulus - Fresko in Ephesus

(ca. 470)

BEWUSSTSEINSSTUFEN

WELTANSICHTEN


  1. 9. Kosmisch

  2. 8. Postintegral

  3. 7. Integral

  4. 6. Pluralistisch

  5. 5. Rational

  6. 4. Mythisch/traditionell

  7. 3. Egozentrisch

2.  Magisch

1.  Archaisch

WERTE



Allverbundenheit

Universalität

Zusammenschau

Verbundenheit

Freiheit

Wahrheit

Macht

Sicherheit

Existieren

FARBEN



Koralle

Türkis

Gelb

Grün

Orange

Blau

Rot

Purpur

Beige




nondual

transrational / transpersonal / allzentrisch

transrational / transpersonal / allzentrisch

personal / allzentrisch

personal / allzentrisch

ethnozentrisch / personal

ethnozentrisch / egozentrisch

präpersonal / prärational / egozentrisch

präpersonal / prärational / egozentrisch

(Teil I)

Von einem personalen zu einem transpersonalen Christus-Bewusstsein

  1. 1.Entwicklung der Christus-

    Erfahrung und Christus-

    Deutung im NT

  1. 2. Hildegard von Bingen:

    Kosmische Christosophie

  1. 3. Barbara Marx Hubbard und

    ihr Konzept einer Bewussten

    Evolution

  1. 4. Ken Wilber: Transformation

    von Bewusstseinsstufen -

    Integrale Spiritualität

(Teil II)

Eine universale postmoderne Christosophie in den Briefen des Paulus an die Gemeinden in Ephesus und Kolossä

  1. I. Das Alles (griech.: ta panta)  -  "Es geht ums Ganze"

  2. II. Das Eine (griech.: to hen)  -

   Einheit in Vielheit

   Abbau von trennenden

   Mauern - Vereinigung von

   Polaritäten"

  1. III.Die „Oiko-nomie“ des 

   Christus-Mysteriums 

   (Evolution = Christogenese)

  1. 1.Unser blauer Planet (und das Universum) als Haus - griechisch: oikos

  2. 2.Die Kirche und das Weltganze

   als Leib Christi

(Teil III)

  1. 3.Pleroma (Fülle): Einheit von Universum - Gott - Menschheit

  2. 4."Das Wachstum Gottes wachsen lassen" (Kol 2, 19)

  3. IV.Enthüllung des Mysteriums

  4. V.Erfahrungsglauben -

     Erleuchtung -

     panchristisches Bewusstsein


Anhang: Auf den Spuren des Apostels Paulus in Syrien und in der Türkei