Seit 1977 fahre ich regelmäßig zusammen mit meiner Frau oder auch alleine nach Taizé, um dort eine Woche lang zu leben - in Teilhabe am Leben der oekumenischen Brüdergemeinschaft, im Austausch mit Menschen aus aller Welt, im Schweigen oder von 1979 - 1985 im Zusammensein mit anderen Familien.

Ausführliche Informationen:

www.taize.fr/de

10.-17.Sept.2006 - Wochenthema: Jakob, der mit Gott gerungen und sich mit den Menschen herumgeschlagen hat, dem Gott in einem „Großen Traum“ („Hier ist das Haus Gottes und die Tür zum Himmel“) begegnete, der von Gott gesegnet wurde und sich mit seinem Bruder versöhnte (1 Mose 25 -33)

Taizé liegt in Frankreich, in Südburgund. Dort gründete Frère Roger 1940 eine internationale ökumenische Communauté. Die Brüder engagieren sich, ein Leben lang materielle und spirituelle Güter zu teilen,in Ehelosigkeit zu leben und einen schlichten Lebensstil zu führen.

Heute gehören zur Communauté ca. hundert Brüder aus über 25 Nationen, Katholiken und aus verschiedenen evangelischen Kirchen.

 Kern des täglichen Lebens in Taizé bilden drei gemeinsame Gebete.

 Seit Ende der fünfziger Jahre kommen zunehmend Jugendliche nach Taizé. Zu Tausenden nehmen sie an den wöchentlichen Treffen mit Gebeten und Gesprächsgruppen teil.

Frere Roger und sein Nachfolger Frere Alois

Unterwegs auf dem „Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde“, der Jugendliche aus zahlreichen Ländern zusammenführt, begreifen wir eines immer tiefer:

Alle Menschen bilden ein und dieselbe Familie, und Gott bewohnt ausnahmslos jeden Menschen.

In Indien wie anderswo in Asien bemerkten wir, wie sehr die unbefangene Aufmerksamkeit für die Gegenwart Gottes in der gesamten Schöpfung die Achtung vor dem Mitmenschen einschließt und vor dem, was ihm heilig ist.




Aus: Brief aus Kalkutta, Brief 2007

Oktober 2006

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